17.11.2016





NORBERT WALLY (THE BASE) (AT) 


Foto © Norbert Wally


Seit der Gründung von The Base im Jahr 1989 ist Norbert Wally ein Fixstern am österreichischen Musikhimmel. Mit dem 4-Track-Debüt „Jet Crash Kills“ (1996) erreichte The Base österreichweite Bekanntheit und Airplay auf nationalen Radiostationen. Zwischen 1999 und 2015 folgten zahlreiche hervorragend rezensierte Albumproduktionen, darunter auch Raritäten, wie das spannende „Toasted@TiB“ im Dezember 2002 - eine Live-Aufnahme die bei einem Auftritt im Grazer Theater im Bahnhof mitgeschnitten und direkt im Anschluss an das Konzert verkauft wurde. Nach dem Erscheinen des Best-of-Albums „15 for the Jukebox“, folgte 2009 "16 songs in self defense" das der Band massives Airplay und eine Nominierung unter die Top 5 der Amadeus Awards einbrachte. Auch mit dem Album “Tested under extreme conditions” (2011) wurde ausgiebigst getourt. Unter anderem in London, sowie als Vorband der amerikanischen Indiefolk-Band Firewater oder zusammen mit Element of Crime im Wiener Burgtheater. Die Tour zum Album wurde vom Filmteam Henx in einer eigenen 50 minütigen Doku festgehalten. Im Februar 2013 erschien dann das bis dato erfolgreichste Album der Band, “Secret Second Thoughts”. 2012/13 produzierten The Base, nachdem schon mehrmals Songs von ihnen für Filmsoundtracks verwendet wurden (Contact High, Die Lebenden, Der König von Deutschland…), den kompletten Soundtrack zu Michael Glawoggers letztem Film "Die Frau mit einem Schuh". Im vergangenen Jahr kam das bislang letzte Album der Grazer („Where is my weather“) auf den Markt. Norbert Wallys sonore, eingängige Stimme, seine grenzenlose Begabung als Songwriter und Texter, sein einnehmendes Charisma und nicht zuletzt seine zwischen folkiger Melancholie und feurigem Funkenflug beheimatete Bühnenpräsenz, machen ihn zu einem der faszinierendsten Leadsänger dieses Landes. Seine Soloauftritte sind (viel zu) rar und gerade deshalb freuen wir uns auf ihn und seine besonderen Gäste an diesem Abend.



ALICE PHOEBE LOU (ZA)


Foto © Artist


Alice Phoebe Lou hat sich mit ihrer scharfsinnigen Annäherung an ihre eigene Musik ein kreatives Selbstbewusstsein angeeignet, das sich in ihrem fesselnden Gesang und gleichzeitig nobel zurückhaltenden Musik widerspiegelt. Nachdem sie ihren bluesig-folkigen Sound auf den Straßen von Berlin entwickelt hat, hat Alice das Gehör einer großen Gemeinschaft von Musikliebhabern auf der ganzen Welt mit ihren ehrlichen Erzählungen und ihrer rohen, schönen Stimme gefangen. Aufgewachsen ist sie auf einem Berghang in Südafrika und früh begann sie die Alben ihrer Eltern zu hören. In einer örtlichen Waldorfschule entwickelte sie eine starke Zuneigung für Theater, Bildende Kunst und Musik; Eine prägende Zeit, die ihre Unabhängigkeit und den Wunsch, Musik aller Stile zu erleben, nährte. Im Jahr 2010, im Alter von 16, machte sie ihre erste größere Reise die sie nach Europa brachte. Inspiriert durch Feuertänzer in Paris, begann sie auf der Straße zu musizieren um mit dem verdienten Geld ihre Reise zu finanzieren. Im selben Sommer pendelte sie zwischen Paris und Amsterdam. Sie erlebte die Höhen und Tiefen des Straßenmusikerdaseins. Dieser losgelassene Lebensstil war jedoch ein weiterer kreativer Meilenstein in ihrer sehr jungen Karriere. Es war diese Unmittelbarkeit zu den Menschenmengen auf den Straßen die sie ansprach. Sie kehrt nach Südafrika zurück um ihre Ausbildung abzuschließen und machte sich wenig später auf den Weg in die deutsche Hauptstadt Berlin. Die Freiheit der Stadt war berauschend und sie tauchte in ihre überbordende schöpferische Welt ein. Alice fing an, mit ihrer Gitarre, einem kleinen Verstärker auf einem Trolley und ihrer hypnotisierenden Stimme Berlin zu beschallen. Ihr natürliches Talent und ihr Charisma waren dafür verantwortlich, dass immer mehr Leute auftauchten um sie zu sehen und ihre Aufnahmen zu kaufen. In der Berliner Szene konnte sie sich entfalten und sie lernte schnell. Sie arbeitete mit Folk-, Jazz- und elektronischen Musikern zusammen und veröffentlichte bald ihr erstes Album - the Momentum EP. Viele Major Labels wurde auf sie aufmerksam, doch sie wollte sich ihre kreative Freiheit bewahren, auch weil sie merkte wie viel Potential in der Intimität ihrer Liveshows steckt. Nachdem sie nun zwei Jahre lang intime Konzerte in ganz Europa und Südafrika gespielt hatte, auch als Support etablierter gleichgesinnter Künstler wie z.B. Rodriguez, hat Alice ihr erstes Studioalbum in voller Länge fertiggestellt. „Orbit“ umfasst neun jazzige, eklektische Songs die zwischen Kapstadt und Berlin aufgenommen wurden und genau jene Lebendigkeit und Abenteuerlust des Vagabundendaseins mit ihrer unverwechselbaren Sopran-Stimme verbinden.



LYLIT (AT)


Foto © Severin Koller

Seit 2010 hat sich das Leben der Sängerin und Pianistin LYLIT sehr verändert. Sie wurde nicht nur von dem ehemaligen Motown Boss Kedar Massenburg (Erykah Badu, India.Arie, D’Angelo,etc.) unter Vertrag genommen, sondern sie war außerdem mit Joe, Keith Sweat und En Vogue auf Tour durch Europa. Im Oktober 2010 war LYLITs Song “The Plan” iTunes’ Single Of The Week in den USA und ihre gleichzeitig veröffentlichte EP “Unexpected” wurde unter die Top 10 der R’n’B Veröffentlichungen des selben Jahres gewählt. Bevor sich LYLIT ihrer Solokarriere zuwandte, war sie Sängerin der Parov Stelar Band und performte mit Künstlern wie Ty, Blumentopf, FivaMc, SK Invitational, etc. Im November 2011 veröffentlichte sie gemeinsam mit dem Gitarristen Matthias Löscher ihre CD “Duo” auf SessionWork Records. Diese Formation wurde noch im gleichen Monat in der Sendung “KlickKlack” des Bayerischen Fernsehens vorgestellt und der ORF strahlte ebenso ein umfangreiches Porträt über die Sängerin aus. Neben reger Konzerttätigkeit arbeitete sie zeitgleich mit dem Produzenten Andreas Lettner stetig an ihrer Debüt LP, bei der sie nicht nur als Sängerin und Pianistin, sondern auch als Songwriterin und Produzentin fungiert.



ONK LOU (AT) 


Foto © Lukas Weiser


Dieser bärtige, kleine Bastard hat Energie!! Seine Stimme lässt einen aufhorchen, seine Geschichten machen kugelig und die Gitarre gibt den nötigen Rumms. Ist er dann noch mit „Onk Lou & The Better Life Inc.“ unterwegs, bleiben auch die Beine nicht mehr ruhig. Dieses Package nennt er Ivir Zivir und trägt es durch ganz Europa. Seien es die Wölfe Transsilvaniens, die Bären Russlands oder die Hamburger Hamburger … Niemand ist vor ihm sicher und kein Auge bleibt dabei trocken.


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