• FAREWELL DEAR GHOST
    WE INVENTED PARIS


    Generalmusikdirektion
    01.10.2014, 20 Uhr


     


  • PAPER BEAT SCISSORS


    Platoo Montag in der Scherbe
    29.09.2014, 20:45 Uhr


     


  • TALL TALL TREES


    Platoo Montag in der Scherbe
    06.10.2014, 20:45 Uhr


     

HEUTE!!! PAPER BEAT SCISSORS!

Ein Solo-Konzert von Tim Crabtrees musikalischem alter ego Paper Beat Scissors ist eine intensive und sehr intime Erfahrung. Es variieren fingerpickings mit Live-Loops und einer eindringlichen Stimme, die sich derart nahtlos in sein Songwriting einfügt, dass dem Publikum nur das Staunen über eine derart perfekte Symbiose übrigbleibt. Vor einigen Jahren ließ Crabtree die englische Heimat zurück um sich von der kanadischen Musikszene adoptieren zu lassen. An der Ostküste, in Halifax, fand er eine Heimat und blieb dabei in ständigem Kontakt mit Kanadas musikalischer Wunderkiste Montreal und lernte einige ihrer Hauptakteure kennen. Mit Michael Feuerstack (Snailhouse, Bell Orchestre, The Luyas) und Arcade-Fire-Drummer Jeremy Gara realisierte er sein erstes Album, das sich über wunderbare Kritiken freuen konnte. BBC- and CBC-Sender nahmen es in deren Playlists auf und auch Plätze in diversen Bestenlisten Kanadas, Europas, ja sogar Japan und Mexiko schauten dabei heraus. Die Videos dazu kamen von Chris Tootell (Tim Burtons The Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche) und Mitch Fillion (Southern Souls, la Blogotheque).

Das Album führte PBS zu zahlreichen Toureinheiten in durch Kanada und Europa, bei denen er sich die Bühne mit musikalischen Größen wie Mark Kozelek (Sun Kil Moon/Red House Painters), Great Lake Swimmers oder etwa Dan Mangan teilen durfte. Derzeit arbeitet Tim zusammen mit Dean Nelson (Beck, Thurston Moore, Bat for Lashes) an seinem neuen Album, das das Licht der Welt noch 2014 erblicken sollte.


Pressestimmen:
"...this isn’t merely indie folk music: Paper Beat Scissors is a genuine work of effortless art." 
Pop Matters 
"...Tim Crabtree’s more than one to watch, he’s one to listen to, now." 
Americana UK 

"…potent enough for an otherworld experience." 
CBC 

"...a unique and glorious folk experience." 
Spill Magazine 

"...Tim Crabtree has such a unique sound that it’s hard to put his ambient, folk melodies into word. Cinematic in scope, [it] builds dynamic results with the most subtle, gentle touch. Each time I see Tim… on stage… I leave speechless." 
Herohill 

"...a captivating sound…wonderful is not enough." 
Soundvat 

"...it won’t be long before he has a large and devoted following. Get in on the ground floor now!" Babysue "...a beautiful work of art. If this doesn’t make it on the 2012 Polaris Prize Nominee list, there’s something wrong with that jury." Stagedoor "...you’ll be stirred for life!"
Leicester Bangs

 



29.09.2014
PLATOO MONTAG IN DER SCHERBE
PAPER BEAT SCISSORS [GB/CAN]
20.45 UHR
AK: 7€
DIE SCHERBE, STOCKERGASSE 2, 8020 GRAZ

Autumn Leaves 2014 | Mittwoch, 19.11.



The Miserable Rich [gb]

                  Als wir The Miserable Rich beim letzten Mal bei uns in Graz hatten, im Jahr 2012, fühlte es sich für uns so an, als würden Freunde nach Hause kehren. Besonders gern haben wir sie immer hier gehabt, besonders herzlich sind sie vom Grazer Publikum aufgenommen worden. Dieses Gefühl führte die Band nun doch noch einmal dazu, ein letztes da capo in ihren Lieblingsclubs zu geben, nur für 4 Shows, von 15. bis 19.11.2014. Eigentlich stand die Bandauflösung schon fest, im Frühsommer hatten sie ihr finales Konzert in ihrer Heimatstadt Brighton gespielt. The Miserable Rich, die vor drei Jahren noch einmal ihr ganzes Repertoire in das Album "Miss You In The Days" gepackt haben. Und noch viel mehr, so unheimlich und dunkel kannte man sie bis dato nicht. Doch ihre virtuose Klasse, ihr hymnisches Potiential und ihr unvergleichliches Songwriting blieb. Im Laufe der Jahre hatten wir das virtuose und luftig-leichte "Somerhill", das schwungvolle "On A Certain Night" und natürlich das hymnische "Ringing The Changes", das uns beim Gedanken an den drohenden Abschied für immer, die Tränen in die Augen treibt, auf Heavy Rotation auf unseren Plattentellern laufen. Sie einmal noch bei uns zu haben, ist eine ganz besondere Auszeichnung. Oder wie heißt es in "Under Glass": "All I want to say in my simple way is you deserved a little more..."



 

Junior [usa][d]
 
               
 
Ian Fisher und Fabian Keller sind JUNIOR. Der eine Songwriter aus Missouri, der andere Musiker und Produzent aus Berlin. Beide ständig unterwegs. Und jetzt zusammen. Ian Fisher ist ein guter alter Bekannter auf der Platoo-Bühne, denn mit seinem Projekt Ian Fisher & The Present hat er zuletzt in der Scherbe fasziniert. In Kombination mit Fabian Keller wirkt alles getriebener, mit bits and beats boxt man sich durch Songs die schon die Feder Ian Fishers erkennen lassen, aber in der Ausführung an Postal Service erinnern und klar die Handschrift Fabian Kellers tragen. Sehr clever klingt das, doch die beiden sind zu clever um sich für clever zu halten. Wenn in den Texten mit Hilfe des Psychoanalytikers Erich Fromm die post-moderne Spaßkultur in Frage gestellt wird, so nicht ohne zu erkennen, selbst ein Teil jener bohemen Gesellschaft zu sein. Die Lässigkeit erwächst aus dem Wissen um die eigene Fehlbarkeit. So verdichten sich die Melodien zu Songs, die jeden überflüssigen Ballast am Wegesrand liegen lassen und doch vollendet wirken. "Is this a joke or fuckin' truth?" Es ist JUNIOR. 

 

 


I Am Oak [ned]

                  Als im Frühjahr das vierte Album der Folkband aus Utrecht rund um Thijs Kuijken mit dem Titel 'Ols Songd" veröffentlicht wurde, konnte man bereits auf eine beeindruckenden Erfolgsgeschichte zurückblicken. Seit dem Debüt-Album "On Claws" im Jahr 2010, war I Am Oak Teil erhielt die Band zahlreiche Nennungen im Bereich "Album des Jahres", "Nowhere or Tammensaari' (2012) wurde in acht Ländern veröffentlicht und sie gingen in dreizehn Ländern weltweit auf Tournee. Höchst gespannt waren die zahlreichen Fans der Band schon auf das neue Album, denn es enthält Studioversionen von Live-Favoriten wie "Birken" und "Honeycomb". Doch wie kann man den Stil von I Am Oak beschreiben? "Zauberhaft, warm und düster zugleich" oder "Weltuntergangsstimmung draußen, Glückseligkeit drinnen". Auf eine Vielzahl von Instrumenten wird gerne verzichtet, auf minimalistische Beats nicht. Und der ganz eigene Sound steht im Vordergrund. Darüber wirkt Kuikens Stimme als Organ voller Ruhe und Kraft, trotzdem fragil und unheimlich fesselnd: "Die Verschrobenheit von Bon Iver trifft auf den ausgefuchsten Minimalismus von The Black House und die traumgleiche, federleichte Entrücktheit von Beach House." Das sagt der Promotext. Wir sagen, eine faszinierende und spannungsgeladene Neuerfindung der an tollen Bands reichen holländischen Songwriterschule. 

FAREWELL DEAR GHOST & WE INVENTED PARIS

Einmal tief durchatmen. Mit dem Satz „You told me they´d go away“ über die besungenen „Demons“ beginnt das Debütalbum von FAREWELL DEAR GHOST. „We Colour The Night“ ist ein zehnteiliges Oeuvre, das in seinem Sound und seinem Charakter ausgesprochen untypisch für diese Zeit ist – und gerade deshalb so gut tut. Die Welt ist bitterkalt, grau, düster und zynisch geworden. Sie wird erbarmungslos vom Unwort „Krise“ geprägt, und was wir ihr in den letzten Jahren entgegen gestellt haben, waren vorrangig Schimpftiraden, weinerliche Schuldzuweisungen - und noch mehr Zynismus. Philipp Szalay, der Kopf hinter FAREWELL DEAR GHOST, hingegen, hat den Mut zur Hoffnung. Gewiss, er setzt dabei auf wohldosierten Pathos und große Gesten, aber eben auch auf emotionale Größe und vor allem: sein unverwechselbares Timbre. Ohne darauf gewartet zu haben, merkt man, wie sehr man genau diese Eigenschaften im prunkig-plastischen Pop der letzten Jahre vermisst hat. Dass Hoffnung mitunter etwas wahnsinnig Naives und doch lebensnotwendig Schönes sein kann, schwingt bereits im Albumtitel selbst mit: „We Colour The Night“. Der Titelheld wird über zehn Songs hinweg getragen von Selbstzweifeln und den ewigen Fragen, nur um sich selbst im gleichen Atemzug den Mut zur Bewältigung zuzusprechen. „I´ll keep my heartbeat from fading out“ heißt es da etwa in „Fade Out“. Geister und Dämonen werden besungen und herbeizitiert, nur um ihnen im nächsten Moment den Garaus zu machen: „Dance away the fear!“ („Fire“).
 

 

WE INVENTED PARIS

Magie entsteht, wenn der Erfinder eins wird mit seinen Träumen. Wenn eine utopische Idee Realität wird. Dies gilt für all die großen Erfinder des 19. Jahrhunderts, die We Invented Paris als Inspiration für ihr zweites Album Rocket Spaceship Thing dienten, wie es auch auf das Schweizer Künstlerkollektiv selber zutrifft. Denn hinter der feinsinnig arrangierten Musik der Paris-Erfinder, die sich zwischen Pop, Folk und Elektronik bewegt, steht viel mehr: Ein heute selten gewordener Gemeinschaftsgedanke und die Fähigkeit, ihre Kunst auf spezielle Art greifbar zu machen.We Invented Paris sind im Laufe der letzten vier Jahre zum Inbegriff für gelebte Do-It-Yourself-Attitüde geworden. Zu einem Kollektiv, in dem alle gewillt sind, mit einer Prise Naivität über sich hinauszuwachsen und gemeinsam mit anderen ein ganz eigenes „Paris“ zu erfinden. „Es ist großartig, wenn unsere Musik die Musik unserer Hörer wird – wenn sie das Gehörte für sich selbst neu erfinden und die Songs einen Unterschied in ihrem Leben machen“, so der Basler Singer/Songwriter und Sänger von We Invented Paris, Flavian Graber. Impulsgeber für ihr kreatives Schaffen sind Surrealisten wie Salvador Dalí und Hans Arp, abstrakte Gestalter wie Jean Tinguely oder Science-Fiction-Regisseur Georges Méliès. Sie alle waren Pioniere auf ihrem Gebiet. Euphorische Verrückte, die mit kindlicher Neugier ihrer Passion nachgingen und immer weitergemacht haben, statt zu hadern. We Invented Paris nehmen den Hörer in ihrem Rocket Spaceship nicht nur fest in den Arm, sondern mit auf eine künstlerische Entdeckungsreise, von der er mit vielen neuen Inspirationen zurückkehrt.

Platoo und indiepartment präsentieren:
FAREWELL DEAR GHOST | WE INVENTED PARIS
01.10.2014
20 Uhr 
Generalmusikdirektion, Graz
Vvk: 14€ (exklusive VVk-Gebühr bzw. Spark7-Ermäßigung) / Ak: 18€
Karten gibt es in allen Filialen der Steiermärkischen Sparkasse (Spark7-Ermäßigung) bei Ö-Ticket und im Zentralkartenbüro.

IN RE-VIEW: WILLY MASON

IN RE-VIEW: BERNHARD SCHNUR

Platoo-Gutschein für die Scherbe...

Neu im Herbst 2013: Der Platoo-Gutschein für die Scherbenserie. Das perfekte Geschenk für jung und alt, ein echtes Muss für jede(n) Songwriter-Liebhaber(in)... Der Gutschein ist gültig für einen Eintritt zum Platoo Montag in der Scherbe. Bei höherpreisigen Veranstaltungen in der Scherbe wird die Differenz vom Kartenpreis einfach abgerechnet. Dieser Gutschein ist aber nicht als Reservierung oder Ticket für das gewünschte Platoo-Konzert anzusehen. Eintritt kann auch für Gutschein-Besitzer(innen) nur solange gewährleistet werden, bis das Platzkontingent erschöpft ist. Sprich, rechtzeitiges Erscheinen zu den jeweiligen Konzerten lohnt sich.

Wie komm ich zu dem Gutschein? Einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bzw. uns Facebook-Nachricht (www.facebook.com/platoomusic) schicken und wir treten mit euch in Kontakt.

Wo kann ich den Gutschein einlösen? An der Kassa zur jeweiligen Platoo-Veranstaltung in der Scherbe. Und NEIN: Dieser Gutschein ist nicht an der Bar einzulösen. ;-)


platoo bedankt sich bei den Förderern: