• Platoo sagt Danke...


    ... für ein tolles Konzertjahr 2014
    an alle Besucher/innen und an
    all die großartigen Acts!


     


  • DAN MANGAN & BLACKSMITH

    12.04.2015
    Postgarage 2nd Floor, Graz
    Beginn: 20:30 Uhr


     


  • GISBERT ZU KNYPHAUSEN &
    KID KOPPHAUSEN BAND

    31.01.2015
    Generalmusikdirektion, Graz
    Beginn: 20:00 Uhr


     


  • THE BOYS YOU KNOW
    CRASHING SATELLITES


    DoPop - 15.01.2015
    Orpheum Extra, Graz
    Beginn: 20:00 Uhr


     

DAN MANGAN + BLACKSMITH




                  Für viele Romantiker ist ja Kanada das Schweden Nordamerikas. Endlose Wälder, atemberaubende Landschaften, niedrige Kriminalitätsrate, Healthcare, die Inseln vor Vancouver, Degrassi Junior High, Michael Moore findet es auch cool, irgendwie alles liberaler und so, auch der kanadische Soundtrack bietet seit langem so einiges an romantischem Identifikationspotential für die geplagte europäische Seele. Angefangen bei Neil Young und ähm Brian Adams über coolere Sachen wie Broken Social Scene und Feist bis hin zu Arcade Fire. Dan Mangan passte da bisher auch ganz gut rein, ein kanadischer Indie-Star mit zwei JUNO Awards in der Tasche. Dan Mangan trägt einen Bart, posierte mit Katzen auf Pressefotos und erfüllt eigentlich alle Klischees, die man sich von einem kanadischen Barden so erwartet, inklusive Hits, denen man so nie im deutschen Radio begegnet, aber deren Zeilen fast jeder kennt, der sich auch nur ansatzweise mit moderner Gitarrenmusik aus Nordamerika beschäftigt hat: "Robots need Love too.” Und übrigens ist Dan Mangan auch live super, wirklich, deswegen bringen wir ja letztendlich die Platten heraus und deswegen durfte er auch irgendwann mal für Kate und William (genau, die Königskinder!) spielen, als einer der auserwählten Repräsentatoren der kanadischen Indierock-Szene. Dieser Poster Boy also, Dan Magan, kommt jetzt und schmeisst uns ein schwerverdauliches Album vor die Füsse, Wohlfühl-Folk zum Sehnsüchteln klingt jedenfalls anders. Das hier ist Kanada in Echt, wunderschön aber mehr als nur eine Projektionsfläche. Ein Land, das sich in den letzten Jahren nicht nur mit einer konservativen Regierung und Crack rauchenden Bürgermeistern rumplagen musste. Ein Land, das sich grundlegend verändert und nicht nur zum Guten, wie viele empfinden, es geht ans Eingemachte. Der Name seiner Band Dan Mangan + Blacksmith bezeichnet den Beginn einer neuen Ära in Dan Mangan’s Arbeit. Das Resultat ist ein starkes und mutiges Album, das tatsächlich völlig anders klingt, als man das so von Dan Mangan gewohnt war. Vorbei sind die Zeiten der fröhlich, naiven Sing-Alongs a la Robots. Auf Club Meds betritt Mangan seine Blaue Phase. Tief dunkel und unglaublich schwer lasten die Arrangements oftmals auf dem Hörer. Eine echte Zumutung, dieses Album. Man muss sich gar richtig damit beschäftigen. Also praktisch eine Frechheit. Fordernd, ja geradezu anstrengend, aber nach ein paar Mal hören kriegt man alles zurück bezahlt, auf Heller und Pfennig. Es entwickelt sich eine dunkle, tiefblaue Kraft voller Schönheit, Komplexität und Energie. Eine Platte für Fortgeschrittene, für die ehemaligen Romantiker die vielleicht verzweifelt sind, aber bereit sind für ein besseres Jetzt zu kämpfen. Dan Mangan + Blacksmith, so klingt Canada Now!


 
 
 
 
   
Platoo präsentiert:
Dan Mangan & Blacksmith (Support: Astral Swans)
12.04.2015
Generalmusikdirektion, Graz
20:30 Uhr
Vorverkauf bei Ö-Ticket, im Zentralkartenbüro und in allen Filialen der Steiermärkischen Sparkasse (Spark7-Ermäßigung)
Weitere Infos auf www.facebook.com/platoomusic
     
 

THE BOYS YOU KNOW | CRASHING SATELLITES




                  Man muss tun was man liebt. Und was man kann. Immer und überall. Und was THE BOYS YOU KNOW können, ist nahtlos das Mutterjahrzehnt des Alternative Rock ins YouTube-Zeitalter zu übersetzen. Wen all die coolen Bärte und Platten aus Brooklyn – samt dem Elektrogeschraube – trotz bestem Willen nach fünf Minuten so nerven, dass er die Smashing Pumpkins hören muss – der ist bei dieser Band mit Haltung richtig. PURPLE LIPS hat die geradlinige Verve und Dringlichkeit der 90er, die monolithischen Gitarren der Pumpkins oder Lemonheads – ohne all diese Bezüge wirklich zu brauchen. Denn die neoliberale Gegenwart hat auch ihre guten Seiten. Ob du aus Seoul, Austin oder Peuerbach bist, ob du reiche Eltern hast oder nicht, all das ist egal - solange die Klicks stimmen. So ist es auch nur folgerichtig, dass PURPLE LIPS, das zweite Album der Band, in Deutschland oder Holland genauso gut funktioniert wie in der österreichischen Heimat. Selbst in Japan, wo THE BOYS YOU KNOW Label-Nachbarn von Weezer oder den Wombats sind, muss man ihre Musik nicht übersetzen.


 
                  Die Crashing Satellites kommen eigentlich gar nicht aus dem Weltall. Nur fast. Ihre Ursprünge haben sie in der Obersteiermark, wo sie seit 2008 ihren eigenen musikalischen Orbit schaffen. Ohne Absicht holen sie den Alternative-Sound der Neunziger in die Jetztzeit. Dabei pendeln sie zwischen rauen Klängen und melancholischem Songwriting hin und her. So als würden sich Frank Black und Elliott Smith beim Armdrücken gegenübersitzen. Es war purer Zufall, dass man sich zusammengefunden hat. Die Wahrscheinlichkeit war gleich groß, als würden zwei Fliegen in einer Turnhalle zusammenstoßen. Wie zwei Satelliten im All. Und so war der Name auch schon gefunden. In der Einsamkeit der obersteirischen Bergwelt hat man die ersten gemeinsamen musikalischen Gehversuche gemacht. Es entstand ein Mischung die etwas von dem Schmutz der Pixies abbekam, ein bisschen Melancholie von Radiohead, die Rohheit von Nirvana und die Verspieltheit von Animal Collective. Dazwischen ist einfach jede Menge Liebe zur Musik.
 
 
 
 
     
Platoo präsentiert: DoPop mit...
The Boys You Know & Crashing Satellites
15.01.2015
Orpheum Extra, Graz
20 Uhr
Vorverkauf startet in Kürze
Weitere Infos auf www.facebook.com/platoomusic
     
 

Countdown...

 
 
 
       
Platoo presents:
Autumn Leaves 2014
19. bis 21.11.2014
Orpheum Extra, Graz
Beginn: 20 Uhr, Einlass: 19:30 Uhr

Mittwoch 19.11.2014:

The Miserable Rich [gb]
Junior [usa][d]
I Am Oak [ned]

Donnerstag 20.11.2014:

Garish [a]
Die Höchste Eisenbahn [d]
Spaceman Spiff [d]

Freitag 21.11.2014:

Viech [a]
Dawa [a]
Low Roar [usa][isl]

Tageskarten | Vorverkauf : 17€ | Abendkassa: 20€

3-Tages-Festivalticket | Vorverkauf: 42€
(alle Preise exklusive VK-Gebühren, bzw. Spark7-Ermäßigung)
Vorverkauf in allen Filialen der Steiermärkischen Sparkasse (Spark7-Ermäßigung), Orpheum, ntry, Zentralkartenbüro, Ö-Ticket, Theaterkasse.

HEUTE!!! KLAY & KATHARINA MILCHRAHM




                  Zwei Jahre ist es dem letzten Auftritt von Klay beim Platoo Montag her. Seither hat sich einiges getan, die Band ist gewachsen, das Selbstbewusstsein einer starken Songwriterin hat die Oberhand gewonnen: Ausdruck, Emotion, Spontanität und jede Menge Energie stehen im Mittelpunkt. Mit eindringlicher und gefühlvoller Stimme breitet Frontfrau Klara ihre Welt aus, aufgespannt zwischen Alltagsbanalität und teils (er-)drückenden Fragen ans Leben. Lieder, in denen sie ihre Sehnsüchte teilt und um Antworten ringt. Energiegeladen überzeugt die charismatische Singer/Songwriterin auf der Bühne und nimmt ihr Publikum mit in ihre musikalisch-magische Wunderwelt. Oft herausfordernd, immer ermutigend. Und mittlerweile ist der musikalische Feinschliff schon weit gereift, nicht zuletzt durch durch die optimale Unterstützung ihrer Bandkollegen. Klay stand(en) mit Francis International Airport und Uptown Monotones, mit Ken Stringfellow und Mark Geary die Bühne. Ihre erste Single „Holding On“ wurde im Juli 2013 veröffentlicht und auf Soundportal, Radio Helsinki und Substream Graz gespielt und hielt sich 6 Wochen in den Soundportal Charts. Auf Radio Helsinki wurde des Weiteren eine Live-Session mit Klay gesendet.


 
 
 
 
       
Platoo Montag in der Scherbe
KLAY & KATHARINA MILCHRAHM
17.11.2014
Beginn 20:45
Abendkassa: 7€
Weitere Infos auf www.facebook.com/platoomusic

AUTUMN LEAVES 2014 | Tag 3



Viech [a]


                  VIECH sind Paul Plut und Andreas Klinger, machen sehr eigenständigen Elektropop in Lederhosen, bieten auf ihrer Homepage ihre Papiersackerl-EP zum gratis-Download an, singen von Riesenkraken, Kringelschwänzchen und Thrombosen im Herzen und sind mit Sicherheit eine der großen Neuentdeckungen der Grazer Musikszene. Seit der Veröffentlichung ihres ersten Longplayers „VIECH“ Mitte letzten Jahres, sind die beiden Vollblutmusiker auch in der österreichischen Indieszene voll eingeschlagen. Eine Genrezuweisung fällt schwer - allein schon das macht Mut. VIECH vereinen melodiöse sowie brachial-schwermetallische Gesangslinien, mutig-agressive Texte, eingängige Gitarrenriffs und elektronische Elemente die etwa an Postal Service erinnern. In "Wer isst schon gerne allein" heißt es: "Du bist Frech wie Rotz und heute liebe ich dich" - die beste und treffendste Beschreibung für eine der größten Bereicherungen der deutschsprachigen Indiekultur unseres Landes.



 

Dawa [a]
 
               
 
Mit großer Spannung wurde ihr Debüt-Album „This Should Work“ erwartet: Eine Gitarre, ein Cello, ein Cajón und zwei außergewöhnliche Stimmen reichen aus, um klarzumachen, dass da etwas Großes, Neues in Wien entstanden ist. Entspannt und zugleich konzentriert, mit Leidenschaft und einer spürbaren, ursprünglichen Wut, mit Nachdenklichkeit und gesundem Optimismus, haben die vier MusikerInnen ein grandioses Album und mit "Relief" und "Roll the Dice" zwei eindrucksvolle Singles vorgelegt. Dawa haben sich durch ihre unkonventionellen (großteils ausverkauften) Konzerte im Wiener Chelsea, B72, dem altehrwürdigen Radiokulturhaus, im Vorprogramm von Milow und The Cranberries und auf Liebhaber-Festivals, wie dem Seewiesenfest und dem Acoustic Lakeside, mehr als nur den Ruf eines Geheimtipps erspielt. Die wohnzimmerähnliche Atmosphäre, die sie immer wieder schaffen - ob sie nun vor 10 oder 1000 Leuten spielen - sowie die immer wieder stattfindenden Outdoor-Konzerte auf diversen Plätzen, oder auch mal zu Fuß durch die Stadt ziehend, haben eine beachtliche Fangemeinde wachsen lassen. Die soulige Stimme John Dawas, die auf einzigartige Weise mit Barbara Wiesingers berührendem Gesang harmoniert, im Einklang mit dem impulsiven Cello-Spiel Laura Pudeleks und den lebendigen Rhythmen Norbert Krölls, lassen sich in einem Satz zusammenfassen: Es gibt vieles, aber nichts das schon DAWA.

 

 


Low Roar [usa][isl]

                  Ryan Karazija hat nach seinem Umzug aus dem sonnigen Kalifornien seine Inspiration in Reykjavik, Island gefunden. Aus musikalischem Feinsinn und der Weite und Aura des Islandes ist ein Klangbild erwachsen, die der Indie-Rock-Blog Pigeons & Planes als “wonderfully evocative music” und Acid Stag als “die isländische Version von Grizzly Bear” beschriebt. 2011 erschien das selbstbetitelte Erstlingswerk, gemischt und aufgenommen vom Grammy Gewinner Andrew Scheps (Red Hot Chili Peppers, Adele). Vor der groß angelegten Europatournee, die sie auch zum Iceland Airwaves Festival führte, rekrutierte Karazija den isländischen Schlagzeuger Logi Guðmundsson. Schließlich stieß Leifur Björnsson als Keyboarder zur Band und "0" entstand, das Heimo Mürzl in der Wiener Zeitung als "bestechendes Album" bezeichnet, "das aus einem raffinierten Wechselspiel von Reduktion und Energieschüben emotional dichte Popmusik generiert". Selbiges wurde ebenfalls von Andrew Scheps produziert, diesmal in Zusammenarbeit mit Mike Lindsay, der als Frontman der Band Tunng selbst einen unvergesslichen Auftritt im Rahmen von Autumn Leaves 2011 hinlegte. Die Musik von Low Roar klingt zeitlos und traumgleich. Sie drückt die Einsamkeit des Lebens in einem neuen, kühlen, menschenarmen Mikrokosmos aus, im diametralen Gegenteil zum heimatlichen Oakland. Es sind Folk-Hymnen die direkt übers Ohr ins Herz gelangen. Es ist nicht die Wortakrobatik die besticht, die Konzentration wandert in die präzisen Klangsphären ihrer Musik. So denkt man unweigerlich an Sigur Rós, Helgi Jónsson oder die eher bedächtigeren Einwürfe von Radiohead und fühlt sich äußerst gut aufgehoben.

TONIGHT!!! SHANE Ó FEARGHAIL (Ire)




                  Shane Ó Fearghail ist Liebhabern der irischen Songwriterschule besonders als Sänger der Band Caruso ein Begriff. Als Storyboard-Artist/Animator bereist der aus Dublin stammende Ó Fearghail den Globus und spielt so ganz nebenbei sein großes musikalisches Können aus. Im Laufe der letzten zehn Jahre zog er dabei das Interesse von zahlreichen Plattenfirmen an, beschloss jedoch zunächst seinen eigenen Weg ohne jegliche Einschränkungen zu gehen. Carusos erster Longplayer "The Watcher & The Comet" - produziert von Herbie Macken (Neil Finn, Crowded House, Gavin Friday) - sollte diesem Beschluss allerdings einen Strich durch die Rechnung machen. Shane musikalischer Background sind irische Traditionals, die auch heute noch großen Einfluss auf sein Schaffen ausüben. Und wie alle großartigen irischen Singer/Songwriter kommt Ó Fearghails musikalische Brillanz erst live so richtig zur Geltung. Und diese konnte er bereits im Vorprogramm von bzw. zusammen mit Größen wie Sinead O'Connor, Glen Hansard, Ray LaMontagne, Damien Rice, Example, Amy McDonald, Lisa Hannigan, Damien Dempsey, The Mission und Jack L. eindrucksvoll unter Beweis stellen.


 
 
 
 
       
Platoo Montag in der Scherbe
SHANE Ó FEARGHAIL [ire]
10.11.2014
Beginn 20:45
Abendkassa: 7€
Weitere Infos auf www.facebook.com/platoomusic

HEUTE!!! JANNA LEISE + BAND (D) + ELLA DEER (A)




                  Die aus dem Münsterland stammende Singer/Songwriterin Janna Leise zog in den letzten zwei Jahren nicht nur das Interesse zahlreicher Musikerkollegen auf sich, es brachte sie auf europaweite Supporttourneen mit Künstlern wie John Smith, Ari Hest, Melanie Pain und Mark Geary. Dieser brachte sie ganz unverhofft und unvorangekündigt in die Scherbe zum Platoo Montag, bei dem sie mit ihrer unverwechselbaren Stimme für fasziniertes Staunen sorgte. Im Mai stellte sie ihr in Irland aufgenommenes und mit Spannung erwartetes Debütalbum „I Know Winter Well“ vor. Inspiriert von großartigen Musikern wie Fiona Apple, Tom Waits oder Nick Cave gelingt er erstaunlich reifes und selbstbewusstes Debütalbum, das bei ihrem ersten Headlinershow in der Scherbe mit Sicherheit wieder für Faszination sorgen wird.


 
 
 
 
   
Platoo Montag in der Scherbe
JANNA LEISE & BAND [d] / ELLA DEER [a]
03.11.2014
Beginn 20:45
Abendkassa: 7€
Weitere Infos auf www.facebook.com/platoomusic
     
 

31.01.2015 | GISBERT ZU KNYPHAUSEN & KID KOPPHAUSEN BAND




                  Spätestens seit seinem zweiten Album "Hurra! Hurra! So nicht." aus dem Jahr 2010 gehört der Sänger und Gitarrist Gisbert zu Knyphausen hierzulande zur ersten Garde der Songschreiber. Neben diversen anderen musikalischen Projekten machte zu Knyphausen vor allem mit der 2012 gemeinsam mit dem Hamburger Kollegen Nils Koppruch gegründeten Band Kid Kopphausen von sich Reden. Kurz nach der Veröffentlichung ihres Albums "I" und einer ersten kurzen Tour, verstarb Nils Koppruch im Oktober 2012 völlig unerwartet, was natürlich auch die weiteren Pläne der Band beendete. Gisbert und die Kid Kopphausen Bandkollegen Felix Weigt, Alexander Jezdinsky und Marcus Schneider haben sich nun zusammengetan um noch einmal gemeinsam auf der Bühne zu stehen. Neben den Songs von Kid Kopphausen, wird es auch Lieder von Gisberts Solo-Alben und die ein oder andere Covernummer zu hören geben.


 
 
 
 
   
Platoo präsentiert:
Gisbert zu Knyphausen & Kid Kopphausen Band [d]
31.01.2015
Generalmusikdirektion, Graz
20 Uhr
Vorverkauf bei AdTicket und ab Mitte November an allen gängigen Vvk-Stellen
Weitere Infos auf www.facebook.com/platoomusic
     
 

HEUTE!!! THE ERLKINGS (USA/AUT)




                  The Erlkings zählen mit ihrer Schubert-basierten Folk/Rock-Musik zu den eigenwilligsten Musikprojekten Österreichs. Bestehend aus drei klassisch ausgebildeten Multiinstrumentalisten, präsentieren sie Schuberts Lieder in neuen Arrangements und in frischen und originellen englischen Übersetzungen. So schaffen sie es gleichermaßen, elegante Konzertsäle und verrauchte Bierhallen zu Goethe und Schiller zum Tanzen zu bringen. Gegründet wurde die Band vom amerikanischen Bariton und klassischen Gitarristen Bryan Benner nachdem er eine Weg fand um seine Leidenschaft für modernes Songwriting und seine Liebe zu Schubert-Liedern zu vereinen. Auf einer Tournee mit Puccinis Tosca in Japan traf er auf den österreichischen Perkussionisten Thomas Toppler und während einer Session am Strand entdeckten sie eine intensive musikalische Beziehung zueinander. Nach ihrer Rückkehr nach Österreich, schlossen sie sich mit dem österreichischen Cellisten & Blechbläser Gabriel Hopfmüller zusammen und gründeten The Erlkings. Im berühmten Wiener Jazzclub "Porgy and Bess" kam es schließlich zur Weltpremiere - mit großem Erfolg. Seitdem ist die Nachfrage sehr groß und nun ist es definitiv Zeit für Graz.


 
 
 
 
       
Platoo Montag in der Scherbe
THE ERLKINGS [usa/a]
27.10.2014
Beginn 20:45
Abendkassa: 7€
Weitere Infos auf www.facebook.com/platoomusic

Autumn Leaves 2014 | Spaceman Spiff [d]




                 
Schon auf den ersten beiden Alben ("Bodenangst", 2009 und "und im fenster immer noch wetter", 2011) war schnell klar, dass Hannes Wittmer nicht nur etwas zu erzählen hat, sondern dies auch noch auf ganz besondere Art und Weise kann. Er trägt ein untrügliches Gespür für große Melodien in sich, aber noch viel mehr, für große Texte, die in ihrer Stärke und Ausdruckskraft ihresgleichen suchen. Er gehört zu jenen, die diese poetische Brücke zwischen Melancholie, Ernsthaftigkeit, Glück und ein klein wenig Pathos glaubhaft rüberbringen. Nach einer aufregenden Zeit, hunderten Konzerten und einigen Preisen in den letzten Jahren nahm Hannes Wittmer erstmal eine Auszeit. In Neuseeland hat er "die Ruhe selbst gefunden", die weißen Notizbücher vollgeschrieben und andere Blicke auf die Welt von unten gerichtet. Und von oben, als passionierter Bergsteiger. Dort eben, wo man viel über sich und seinen Blick auf die Welt lernen kann: "Dieser Nebel ist nur Milchglas, und selbst der Ozean ist nur ein großer See." Dort, am Ende der Welt, sind auch die meisten der neuen Songs entstanden. Im Januar 2014 erschien das dritte Album. Es enthält 12 sehr gute Freunde. Oft geht darin die Sonne auf. Manchmal geht sie auch unter. Ab und zu fällt etwas Regen, allerdings langsamer als sonst. Es wird gegen Wände gelaufen, in Löcher gefallen und wieder rausgeklettert. Manchmal ist man am Strand, dann ist es ganz besonders schön, auch mit Sand in den Schuhen. Hin und wieder knallen Schlagzeug und Streicher rein, dann wird es auch mal hymnisch. Meistens bleibt es aber ganz nah bei uns, ganz nah am Ohr. Und egal, wie oft man diese Songs gehört, egal, wie oft man seine Konzerte besucht – eigentlich kann man, wenn man Hannes Wittmer trifft, nicht glauben, dass aus diesem freundlichen, bescheidenen, manchmal auch schwer witzigen jungen Mann diese ernsthafte, tiefe, welthaltige Musik eines Spaceman Spiff kommen soll. Und vielleicht ist es einfach so wie bei Calvin, dem 6-jährigen Titelhelden aus dem Comic Calvin und Hobbes: Er ist nur ein ganz normaler kleiner Junge. Aber manchmal malt er sich aus, ein Astronaut zu sein. Dann reist er zu fernen Planeten und nennt sich Spaceman Spiff. 

Autumn Leaves 2014 | Donnerstag, 20.11.



Garish [a]
                 
Trumpf? Vielleicht beschreibt der Titel des neuen Garish-Albums (Vö: 7.2.2014) ein bisschen den Sieg über sich selbst. Die Band hatte sich 2010, nach mehr als einer Dekade gemeinsamen Musizierens, neu erfunden. "Wenn dir das meine Liebe nicht beweist" war ein überraschendes, vielseitiges, rohes Meisterwerk, von Kritik und Publikum äußerst wohlwollend aufgenommen. Die unbestrittenen Live-Qualitäten hat die Band wie gewohnt auf einer ausgedehnten Tour ausgelebt - gekrönt von einem denkwürdigen Abend im Burgtheater mit Element Of Crime. Trotzdem hat es fast vier Jahre gedauert, bis ein neues, zehnteiliges Werk in den Kasten kam. Der Schaffensprozess stand währenddessen mehrfach kurz vor dem Kollaps. „Trumpf“ beschreibt so gesehen auch den erhebenden Moment, in dem klar wurde, dass es zu fünft doch noch „etwas zu holen“ gibt. Das Resultat sind 40 Minuten dicht gepackter Energie. Das Album hatte im bestmöglichen Sinne eine Kanalisationsfunktion. Die Band als Ganzes ist größer. Sie ist erhaben über jedwede Widrigkeiten, die die Niederungen des Alltags einer Musikkapelle in Österreich zu bieten hat. "Trumpf" ist ein in jeder Hinsicht an die Spitze getriebenes Garish-Album: Gefinkelt und metaphernreich wie eh und je, dezent wütend an der Oberfläche, ironisch bis zynisch im Unterton. Ein Album, das wie immer viel Platz zum Entdecken und Interpretieren lässt; seien es T-Shirt-fähige Zitate oder verschlüsselte Bösartigkeiten. Ein Garish-Album, eben. Das dichteste und intensivste, dass die Band je gezaubert hat und um dessen Live-Umsetzung man sich sich bei einer Band wie Garish keine Sorgen machen muss. Wir freuen uns auf die "trumpfale" Rückkehr auf die Bühne des Autumn Leaves Festivals.



 

Die Höchste Eisenbahn [d]
 
               
 
"Schau in den Lauf Hase" erschien ein ganzes Jahr später als alle noch bei der Veröffentlichung der "Unzufrieden"-EP im Jahr zuvor dachten. Doch dann schleppten Francesco Wilking (Tele), Moritz Krämer, Felix Weigt (u.a. Kid Kopphausen, Spaceman Spiff) und Max Schröder (u.a. Max Schröder & Das Love, Der Hund Marie, Tomte) eine Platte an, die offensichtlich einen an der Waffel hat. Die Platte erinnert an „La Boum“ und an rot-grün-geleuchtete Nachtszenen mit jungen Pärchen auf Mopeds. Man vergisst fast, dass mit Krämer und Wilking zwei klassische Singer/Songwriter an gemeinsamen Songs kritzeln, wären da nicht noch die Texte, die epische Geschichten erzählen von Wahrhaftem und die niemals im Refrain auf hohlen Phrasen rumkauen. Ob es nun bei „Aliens“ um einen verpennten Typen geht, der an einem Vormittag auf dem Weg zum Späti einer Horde Außerirdischer mittels Handy-Videos erklären muss, warum außer ihm plötzlich kein Mensch mehr auf der Erde aufzufinden ist oder ob bei „Egal wohin“ der ganze Brass gegen die kumpeligen Fressen aus der Lebensversicherungs-Werbung raus darf – die vielen Geschichten aus verschiedenen Federn verschmelzen am Ende zu einer bunten Collage. Krämers Welt, Wilkings Welt und die Wilking-Krämer-Welt klingen nach einem gemeinsamen Guss. Viel Liebes-Schmonzette! Viel Dagegen – auch gegen das Dagegen! Von der zerbrechlich-traumschönen Kohleofen-Romantik mit zwei Gitarren, Mundharmonika und befreundeten Gästen wie Judith Holofernes und Gisbert zu Knyphausen, ist man beim poppig-beschwingten Eisenbahn-Style angekommen. Dies ist mit Sicherheit auch dem typisch-trockenen Beatgerüst von Max Schröder und den schier unerschöpflichen musikalischen Fähigkeiten von Multi-Instumentalist Felix Weigt geschuldet. "´allo, das ist die ´öchste Eisenbahn!"

 


Spaceman Spiff [d]

 

                 
Schon auf den ersten beiden Alben ("Bodenangst", 2009 und "und im fenster immer noch wetter", 2011) war schnell klar, dass Hannes Wittmer nicht nur etwas zu erzählen hat, sondern dies auch noch auf ganz besondere Art und Weise kann. Er trägt ein untrügliches Gespür für große Melodien in sich, aber noch viel mehr, für große Texte, die in ihrer Stärke und Ausdruckskraft ihresgleichen suchen. Er gehört zu jenen, die diese poetische Brücke zwischen Melancholie, Ernsthaftigkeit, Glück und ein klein wenig Pathos glaubhaft rüberbringen. Nach einer aufregenden Zeit, hunderten Konzerten und einigen Preisen in den letzten Jahren nahm Hannes Wittmer erstmal eine Auszeit. In Neuseeland hat er "die Ruhe selbst gefunden", die weißen Notizbücher vollgeschrieben und andere Blicke auf die Welt von unten gerichtet. Und von oben, als passionierter Bergsteiger. Dort eben, wo man viel über sich und seinen Blick auf die Welt lernen kann: "Dieser Nebel ist nur Milchglas, und selbst der Ozean ist nur ein großer See." Dort, am Ende der Welt, sind auch die meisten der neuen Songs entstanden. Im Januar 2014 erschien das dritte Album. Es enthält 12 sehr gute Freunde. Oft geht darin die Sonne auf. Manchmal geht sie auch unter. Ab und zu fällt etwas Regen, allerdings langsamer als sonst. Es wird gegen Wände gelaufen, in Löcher gefallen und wieder rausgeklettert. Manchmal ist man am Strand, dann ist es ganz besonders schön, auch mit Sand in den Schuhen. Hin und wieder knallen Schlagzeug und Streicher rein, dann wird es auch mal hymnisch. Meistens bleibt es aber ganz nah bei uns, ganz nah am Ohr. Und egal, wie oft man diese Songs gehört, egal, wie oft man seine Konzerte besucht – eigentlich kann man, wenn man Hannes Wittmer trifft, nicht glauben, dass aus diesem freundlichen, bescheidenen, manchmal auch schwer witzigen jungen Mann diese ernsthafte, tiefe, welthaltige Musik eines Spaceman Spiff kommen soll. Und vielleicht ist es einfach so wie bei Calvin, dem 6-jährigen Titelhelden aus dem Comic Calvin und Hobbes: Er ist nur ein ganz normaler kleiner Junge. Aber manchmal malt er sich aus, ein Astronaut zu sein. Dann reist er zu fernen Planeten und nennt sich Spaceman Spiff.

Autumn Leaves 2014 | Mittwoch, 19.11.



The Miserable Rich [gb]

                  Als wir The Miserable Rich beim letzten Mal bei uns in Graz hatten, im Jahr 2012, fühlte es sich für uns so an, als würden Freunde nach Hause kehren. Besonders gern haben wir sie immer hier gehabt, besonders herzlich sind sie vom Grazer Publikum aufgenommen worden. Dieses Gefühl führte die Band nun doch noch einmal dazu, ein letztes da capo in ihren Lieblingsclubs zu geben, nur für 4 Shows, von 15. bis 19.11.2014. Eigentlich stand die Bandauflösung schon fest, im Frühsommer hatten sie ihr finales Konzert in ihrer Heimatstadt Brighton gespielt. The Miserable Rich, die vor drei Jahren noch einmal ihr ganzes Repertoire in das Album "Miss You In The Days" gepackt haben. Und noch viel mehr, so unheimlich und dunkel kannte man sie bis dato nicht. Doch ihre virtuose Klasse, ihr hymnisches Potiential und ihr unvergleichliches Songwriting blieb. Im Laufe der Jahre hatten wir das virtuose und luftig-leichte "Somerhill", das schwungvolle "On A Certain Night" und natürlich das hymnische "Ringing The Changes", das uns beim Gedanken an den drohenden Abschied für immer, die Tränen in die Augen treibt, auf Heavy Rotation auf unseren Plattentellern laufen. Sie einmal noch bei uns zu haben, ist eine ganz besondere Auszeichnung. Oder wie heißt es in "Under Glass": "All I want to say in my simple way is you deserved a little more..."



 

Junior [usa][d]
 
               
 
Ian Fisher und Fabian Keller sind JUNIOR. Der eine Songwriter aus Missouri, der andere Musiker und Produzent aus Berlin. Beide ständig unterwegs. Und jetzt zusammen. Ian Fisher ist ein guter alter Bekannter auf der Platoo-Bühne, denn mit seinem Projekt Ian Fisher & The Present hat er zuletzt in der Scherbe fasziniert. In Kombination mit Fabian Keller wirkt alles getriebener, mit bits and beats boxt man sich durch Songs die schon die Feder Ian Fishers erkennen lassen, aber in der Ausführung an Postal Service erinnern und klar die Handschrift Fabian Kellers tragen. Sehr clever klingt das, doch die beiden sind zu clever um sich für clever zu halten. Wenn in den Texten mit Hilfe des Psychoanalytikers Erich Fromm die post-moderne Spaßkultur in Frage gestellt wird, so nicht ohne zu erkennen, selbst ein Teil jener bohemen Gesellschaft zu sein. Die Lässigkeit erwächst aus dem Wissen um die eigene Fehlbarkeit. So verdichten sich die Melodien zu Songs, die jeden überflüssigen Ballast am Wegesrand liegen lassen und doch vollendet wirken. "Is this a joke or fuckin' truth?" Es ist JUNIOR. 

 

 


I Am Oak [ned]

                  Als im Frühjahr das vierte Album der Folkband aus Utrecht rund um Thijs Kuijken mit dem Titel 'Ols Songd" veröffentlicht wurde, konnte man bereits auf eine beeindruckenden Erfolgsgeschichte zurückblicken. Seit dem Debüt-Album "On Claws" im Jahr 2010, war I Am Oak Teil erhielt die Band zahlreiche Nennungen im Bereich "Album des Jahres", "Nowhere or Tammensaari' (2012) wurde in acht Ländern veröffentlicht und sie gingen in dreizehn Ländern weltweit auf Tournee. Höchst gespannt waren die zahlreichen Fans der Band schon auf das neue Album, denn es enthält Studioversionen von Live-Favoriten wie "Birken" und "Honeycomb". Doch wie kann man den Stil von I Am Oak beschreiben? "Zauberhaft, warm und düster zugleich" oder "Weltuntergangsstimmung draußen, Glückseligkeit drinnen". Auf eine Vielzahl von Instrumenten wird gerne verzichtet, auf minimalistische Beats nicht. Und der ganz eigene Sound steht im Vordergrund. Darüber wirkt Kuikens Stimme als Organ voller Ruhe und Kraft, trotzdem fragil und unheimlich fesselnd: "Die Verschrobenheit von Bon Iver trifft auf den ausgefuchsten Minimalismus von The Black House und die traumgleiche, federleichte Entrücktheit von Beach House." Das sagt der Promotext. Wir sagen, eine faszinierende und spannungsgeladene Neuerfindung der an tollen Bands reichen holländischen Songwriterschule. 

Platoo-Gutschein für die Scherbe...

Neu im Herbst 2013: Der Platoo-Gutschein für die Scherbenserie. Das perfekte Geschenk für jung und alt, ein echtes Muss für jede(n) Songwriter-Liebhaber(in)... Der Gutschein ist gültig für einen Eintritt zum Platoo Montag in der Scherbe. Bei höherpreisigen Veranstaltungen in der Scherbe wird die Differenz vom Kartenpreis einfach abgerechnet. Dieser Gutschein ist aber nicht als Reservierung oder Ticket für das gewünschte Platoo-Konzert anzusehen. Eintritt kann auch für Gutschein-Besitzer(innen) nur solange gewährleistet werden, bis das Platzkontingent erschöpft ist. Sprich, rechtzeitiges Erscheinen zu den jeweiligen Konzerten lohnt sich.

Wie komm ich zu dem Gutschein? Einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bzw. uns Facebook-Nachricht (www.facebook.com/platoomusic) schicken und wir treten mit euch in Kontakt.

Wo kann ich den Gutschein einlösen? An der Kassa zur jeweiligen Platoo-Veranstaltung in der Scherbe. Und NEIN: Dieser Gutschein ist nicht an der Bar einzulösen. ;-)


platoo bedankt sich bei den Förderern: