• BENJAMIN FRANCIS LEFTWICH (GB)

    präsentiert von Platoo & Sublime
    13.10.2016 | 20 Uhr
    Postgarage 2nd Floor, Graz


     

HEUTE!!! Autumn Leaves | 18.11.2016





LEYYA  (AT) 


Foto © Hendrik Wagner

Wenn der sachte trapsende Beat, die anschmiegsamen Synths und die kühlenden Stimmen ihres Hits „Superego“ einmal die Lingerie-Werbung des Otto-Katalogs beschallen, dann darf man wohl sagen: Da ist eine Band tief in den Mainstream vorgedrungen, und das nicht ohne harte Arbeit. Ihr Debüt-Album „Spanish Disco“ erschien erst voriges Jahr, und ihr ambitionierter internationaler Tournee-Plan zeigt, dass Leyya – in ihrer Live-Besetzung vom Duo zum Quartett angewachsen – über die Glorien der FM4-Charts weit hinausdenken, sei es bei The Great Escape in Brighton oder beim diesjährigen Eurosonic Festival, wo sie als große Entdeckung gefeiert wurden. Wenn man seine Musikkarriere in einem Ort wie Eferding beginnt, ist eben von Anfang an klar, dass man in die Welt hinaus muss, um gehört zu werden. Der Glücksfall, in der Provinz jemanden zu finden, mit dem man ausgefallene Musikgeschmäcker teilt, machte Sophie Lindinger und Marco Kleebauer schon in Jugendjahren zum Team. Dementsprechend früh fanden sie ihren Sound, zu dessen Beschreibung nicht ganz zu unrecht mehrfach das alte Unwort Triphop aus der Mottenkiste geholt wurde. Nur zur Herstellung der Perspektive: Als 1991 „Blue Lines“ von Massive Attack erschien, waren die beiden noch gar nicht geboren. Nun gelten die Neunziger zwar gemeinhin nicht als klassisches Pop-Jahrzehnt, aber die Entwicklungen des Pop halten sich ja erfreulicherweise nicht an dessen gängige Geschichtsschreibung. In Leyya lebt jener Groove der wippenden Cargo-Pants weiter, der – gerade in diesen Breiten – eben nie ganz ausgewippt hat. Und dank Leyya beginnt der Rest der Welt zu verstehen warum.



WOODPIGEON (CA)


Foto © Greg Gillespie

Mark Andrew Hamilton ist WOODPIGEON, ein Reisender und eine fixe Größe der Indieszene von Calgary, Kanda. Er ist ein Geschichtenerzähler mit leichtem Gepäck: Eine Gitarre, ein Verstärker, ein Looper. Das reicht, um in aller Ruhe und Schönheit von Menschen, Liebe und fremden Orten zu erzählen, Akkordstränge zu verzweigten Gleisbetten zu flechten, Töne als vorüberfliegende Wegmarken zu platzieren. Und vor allem Zuhörer an den Lauf seines Erzählstrangs zu binden, wie Reisende in fernen Ländern ans Zugfenster: Die Zeit verfliegt, am Ende ahnt man ein bisschen mehr, und steht an anderem Ort als noch vor 60 Minuten. Ein Songwriter, wie sie eben seltsamerweise doch meistens nur in Nordamerika (auf)wachsen. Nun hat er mit „Trouble“ ein derartig atemberaubendes neues Album erschaffen, dass zuletzt ein kanadischer Kritiker schrieb: “Underrated" gets overused in pop music, but it surely applies to peripatetic singer/songwriter Mark Hamilton.



JEFF BEADLE  (CA)


Foto © Mike Palmer

Bartträger mit Schirmmütze und Gitarre. Recht viel näher kann Jeff Beadle rein optisch dem Klischee eines traditionellen, amerikanischen bzw. in dem Fall kanadischen Folksängers nicht kommen. Wenn dann auch noch jede Menge Folkgeschichte - von Guthrie über Dylan bis Mumford & Sons - aus den Poren seiner Songs tropft, die mit einer an Glen Hansard gemahnenden Inbrunst vorgetragen werden, ist das stimmige Bild komplett. Bis heute hält Jeff Beadle sich und seine kleine Familie als Pool-Reiniger in und um Toronto buchstäblich über Wasser. Während er die nassen Statussymbole der kanadischen Elite und derer, die sich dazu zählen, säubert, schnappt er die vielschichtigsten Geschichten übers Mit- und Gegeneinander von Menschen auf, die sich unweigerlich mit privaten Erfahrungen vermischen und als Songs verpackt wurden. Man spürt eine ruhelose Begeisterung über das Gefunde in seinen Kompositionen auf “The Huntings End” und auch, dass sie von Herzen kommt. Er hat eine Liebe dafür entwickelt unterwegs sein, in jedem Winkel Kanadas zu spielen und an all den einzigartigen Orten die unterschiedlichsten Menschen mit ihren eigenen Geschichten zu treffen. Denn das ist wohl eine der wichtigsten Dinge für Jeff Beadle, wenn er Musik schreibt. Im vergangenen Jahr durften wir ihn und seine musikalischen Erzählungen kennenlernen. Wir waren verblüfft und haben alles daran gesetzt ihn auf Europatour und zum Autumn Leaves 2016 zu bringen, weil er einfach nur ein faszinierend guter Songwriter ist. Mission completed!

Platoo-Gutschein für die Scherbe...

Neu im Herbst 2013: Der Platoo-Gutschein für die Scherbenserie. Das perfekte Geschenk für jung und alt, ein echtes Muss für jede(n) Songwriter-Liebhaber(in)... Der Gutschein ist gültig für einen Eintritt zum Platoo Montag in der Scherbe. Bei höherpreisigen Veranstaltungen in der Scherbe wird die Differenz vom Kartenpreis einfach abgerechnet. Dieser Gutschein ist aber nicht als Reservierung oder Ticket für das gewünschte Platoo-Konzert anzusehen. Eintritt kann auch für Gutschein-Besitzer(innen) nur solange gewährleistet werden, bis das Platzkontingent erschöpft ist. Sprich, rechtzeitiges Erscheinen zu den jeweiligen Konzerten lohnt sich.

Wie komm ich zu dem Gutschein? Einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bzw. uns Facebook-Nachricht (www.facebook.com/platoomusic) schicken und wir treten mit euch in Kontakt.

Wo kann ich den Gutschein einlösen? An der Kassa zur jeweiligen Platoo-Veranstaltung in der Scherbe. Und NEIN: Dieser Gutschein ist nicht an der Bar einzulösen. ;-)


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