PLATOO MONTAG AUFTAKT AM 16.09. MIT SALTIEL & BAUER

Sephardika - Traditionelle sephardische Musik, alle Arrangements von Rivka Saltiel (Gesang) und Kurt Bauer (Violine) Traditionelle jüdische Musik aus dem sephardischen Kulturkreis. Lieder in der altspanischen Sprache „Ladino“ über das Leben und die Liebe.
Nach der Vertreibung aus Spanien im Jahr 1492, ließen sich Tausende von sefardischen Juden in den Gebieten des Osmanischen Reiches nieder, wo sie Religionsfreiheit hatten. Über die Jahrhunderte bildete sich aus ihren iberischen Sprachen und Dialekten Judenspanisch, oft Ladino genannt. Die Musik stammt aus dem sefardischen Repertoire der „kantigas de novia“ - Hochzeitslieder, wie sie über Jahrhunderte in den Gemeinden des östlichen Mittelmeerraums in Ladino gesungen wurden. Die Hochzeit bestand aus einer Reihe von sozialen Ritualen, die alle von Musik begleitet wurden. Sefardische Lieder sind keine Reste aus dem Mittelalter oder frühe Musik. Interpretationen dieser Musik mit nachgebauten alten Instrumenten und einer modernen Auffassung über die mittelalterliche Musikpraxis wird ihrer Natur nicht gerecht. Viele Lieder haben zwar alte Texte, doch die Sefardim haben oft Lieder aus dem Griechischen oder Türkischen übernommen, bzw. - wie in Marokko - aus dem Arabisch-Andalusischen. Später adaptierten sie populäre französische, italienische und lateinamerikanische Lieder sowie „Schlager“ aus dem Spanien des späten XIX. Jahrhunderts. Sefardische Musik hat zwar keine eigenständige Instrumentaltradition wie die aschkenasische Klezmermusik, doch in jedem Jahrhundert gab es sowohl im osmanischen Reich als auch in Marokko sefardische Meister lokaler Instrumentalmusik, die zu Ruhm gelangten und in den Höfen der Herrscher ihrer Zeit gewürdigt wurden.
Das sefardische Repertoire beinhaltet, wie die meisten Musiktraditionen, viele Arten von Melodien: ältere und neuere, fröhliche und wehmütige, komplexe und einfache. „Romanses“ bzw. „romansas“, narrative Balladen, erzählen lange, verschlungene Geschichten und wurden oft von Frauen a capella gesungen, während sie ihre Hausarbeit erledigten oder ihre Kleinkinder in den Schlaf wiegten. Lieder, die mit dem Jahreszyklus zusammenhängen und die jüdischen Feiertage zum Thema haben, wurden fallweise auch mit Instrumentalbegleitung gesungen. Unterhaltungs- und lyrische Lieder mit ergreifenden bis zu satirischen, humorvollen bis zu tragischen Themen sind in der Regel die neuesten im Repertoire und werden häufig von Künstlern interpretiert.
Die Lieder über den Lebenszyklus, darunter Hochzeitslieder, sind meist Jahrhunderte alt. Selbst wenn die Texte aus neuerer Zeit stammen, erinnert die Struktur der Texte an die alte iberische Lyrik oder die Psalmen. Die Liedtexte sind nicht immer fixiert. Dieselben oder ähnliche Strophen kommen in verschiedenen Liedern vor. Auch finden sich ähnliche Texte in osmanisch- und marokkanisch-sefardischen Liedern. Manchmal werden die Refrains in anderen Sprachen gesungen (Ayde ijika mia) oder judenspanische Texte zu lokalen, d. h. türkischen, bulgarischen, Roma-, griechischen oder marokkanischen Rhythmen. Häufig werden ungerade Rhythmen (aksak) verwendet, meist 7/8 (2-2-3) oder 9/8 (2-2-2-3: Oy ke buena ke fue la ora). Viele Melodien wurden im türkischen Makam-System interpretiert, doch diese Praxis ging in den letzten Jahrzehnten fast gänzlich verloren.
16.09.2013
PLATOO MONTAG IN DER SCHERBE
SALTIEL & BAUER
20.45 UHR
AK: 6€
DIE SCHERBE, STOCKERGASSE 2, 8020 GRAZ
NEUES VIDEO VON FAREWELL DEAR GHOST
Das brandneue Video von PHILIPP SZALAYs neuem Projekt FAREWELL DEAR GHOST ist draußen. Alles weitere dazu auf www.farewelldearghost.com
10 JAHRE PLATOO
Liebe Freunde von Platoo,
als Burkard Poschinger und ich Anfang 2008 das Platoo-Zepter von Profifußballer und Musiker Jan-Pieter Martens in die Hände gedrückt bekommen haben, hatten wir noch nicht wirklich viel Ahnung wie das so ist - das Konzertveranstalten. Die Basis war jedoch gelegt. Vor allem jedoch hatten wir noch so manche frühe Platoo-Show in Erinnerung, sie uns eine Idee davon gab, in welche Richtung der Karren zu lenken ist. Bands wie ZITA SWOON, TEITUR oder HELGI JÒNSSON faszinierten. Seit unseres "Amtsantritts" sind fünf spannende Jahre vergangen, wir haben viel dazugelernt, dürfen unsere eigenen Sturheiten ausleben und konnten anfängliche Anspannung abschütteln. Und es macht uns schon ein bißchen stolz, dass viele Platoo-Künstler der ersten Stunde ihre frühen Gehversuche bei Platoo gemacht haben: ERNST MOLDEN, CLARA LUZIA, FAVELA GOLD, TROUBLE OVER TOKYO, EFFI, SUSANA SAWOFF, STEFAN WEDAM und viele andere.
WILLI RESETARITS & ERNST MOLDEN im großen Saal des Orpheums im Mai 2013
Am 3. März 2008 gastierten wir zum ersten Mal in der Scherbe. Die Künstler am Premierenabend waren KRAWAULI & WALLY (Cellist Kurt Gaulhofer und The Base Frontman NORBERT WALLY). 99 Shows sollten folgen und das Publikum hielt uns eisern die Treue. Für jeden der bisher 100 Platoo-Montage in der Scherbe verspürte ich Vorfreude, auch wenn dann nicht immer alles toll war. Manchmal greift man halt auch daneben. Nicht jedoch im Frühjahr 2013 - das für mich ein ganz besonderes Erlebnis war. Ich erinnere mich natürlich gut an den 100er und DAWA und das Publikum das sich am Ende nur noch mit Standing Ovations zu helfen wusste. Eine grandiose Band die ganz bestimmt ihren Weg gehen wird. Die spektakuläre Pop-Show von CHRIS WORTH und Bucket Drummer PHIL BONDY, die stille Brillanz von STEPHEN STEINBRINK oder BOBBY LONG, der Witz eines BERNHARD SCHNUR, die Erzählkunst von RAPHAEL SAS oder die schlichtweg bezaubernde CAROLINE KEATING. Sie alle brachten Glanz in den Scherbenkeller. Zudem durften wir zum ersten Mal im großen Saal des Orpheums veranstalten. ERNST MOLDEN faszinierte im Zusammenspiel mit WILLI RESETARITS, einem Sir der guten alten Schule, dessen Charisma nicht nur das Publikum seit Jahrzehnten begeistert, sondern der uns auch im persönlichen Umgang beeindruckte.
BOBBY LONG covert Chelsea Hotel von Leonard Cohen beim Platoo Montag in der Scherbe
Die fesselnde JANNA LEISE und der tolle MARK GEARY im Duett
Natürlich waren auch Wehrmutstropfen dabei. Autumn Leaves 2013 hängt weiterhin in der Warteschleife, weil die Locationkosten bei unserm bisherigen Partner explodiert sind und andere Optionen der Indie-Schiene nur im Vorabendprogramm der diversen Partyschienen oder eben an Wochentagsabenden Einlass gewähren. Schade war auch, dass die deutsch-amerikanische Band FENSTER und die wunderbare ELOUI sich eine gedroschen volle Postgarage verdient hätten, jedoch mit einem sehr kleinen Publikum Vorlieb nehmen mussten. Die britische Band TUNNG begeisterte beim AUTUMN LEAVES 2011 auf allen Ebenen, doch die Zuschauer blieben weitgehend aus. Und tragisch war, als wir im Herbst 2012 erfahren mussten, dass der wunderbare NILS KOPPRUCH - ein Jahr zuvor noch auf der Platoo Bühne - kurz vor seinem 47. Geburtstag völlig unerwartet verstorben ist.
Nils Koppruch bei seinem Platoo Konzert im November 2011
Und dann sind natürlich die persönlichen Eigenheiten, die man im Laufe der Zeit entwickelt und die den Blutdruck in schwindelerregende Höhen treiben können. Das dauernde Nachfragen und Nachschauen ob doch wieder 1, 2, 3 Karten im Vorverkauf weggegangen sind, das Nachrechnen ob eine Veranstaltung im finanziellen Waterloo endet, das obligatorische Verkriechen ins letzte Winkerl der Venue, wenn Minuten vor Beginn der Show noch immer kaum Leute da sind, der Blick auf die verwaisten Auslagenfenster ob die mühsam verteilten Poster noch hängen oder sie schon wieder den Plakatpiraterie zum Opfer gefallen, aber auch die Hoffnung auf eine aufmerksames und respektvolles Publikum.
Die Grazer Newcomerin KLAY beim Platoo Montag in der Scherbe im September 2012
Meine ganz persönlichen Weltereignisse made by Platoo hier aufzulisten würde in Chaos und Unvollständigkeit enden. Einige der kleineren und größeren Schönheiten bzw. Tragödien hab ich schon angeführt. Manches darf ich für mich behalten. Rund 220 Konzerte und knapp 360 Acts später seit der Gründung von Platoo bleibt die Hoffnung, dass die gegenseitige Wertschätzung zwischen Bookern, Agenturen, Künstlern, Venues, anderen Veranstaltern und Publikum auch in Zukunft von Teamgeist und gegenseitigem Respekt geprägt ist. Auf dass wir uns alle in diesem kleinen Indie-Irrgarten weiterhin einigermaßen gut zurechtfinden, uns aber auch manchmal drin verlieren dürfen und auch sollen. Und vor allem, dass aus jeder Nische und hinter jedem Strauch und Busch weiterhin massig großartige Musik herausströmt.
Michael Pelitz
(Platoo)
HEUTE!!! FENSTER & ELOUI (Postgarage)
FENSTER [d/usa]
Gegründet im Jahr 2010, kann FENSTER durchaus als Popband der etwas anderen Art bezeichnet werden. JJ Weihl und Jonathan Jarzyna entdeckten ihre gemeinsame Vorliebe für 1950er-Jahre Americana, postapokalyptische Romane und verpielt-dunkle Popmusik. Rémi Letournelle stieß als Percussionist zur Band und entwickelte schnell seinen ganz eigenen Drumstil. In den Aufnahmen zu “Oh Canyon” vermieden sie es, musikalische Unvollkommenheiten auszugrenzen und bezogenen diese ganz bewusst in das Klangbild mit ein: “popsongs under construction” blieben über und fühlten sich trotzdem fertig an. So enstanden rohe, verspielte Lo-Fi Klanspektren mit unkonventionellen Beats, düsterer Aura und faszinierender Authentizität. Von Anfang an liebten es die drei gemeinsam zu touren. Ihre Shows pendelten sich schnell zwischen stark minimalistischen Momenten und mitreißend-lauten Improvisationen ein und hinterlassen ein stets begeistertes Publikum.
Fenster sind Jonathan Jarzyna (DE), JJ Weihl (USA), Rémi Letournelle (FR) and Tadklimp (GR).
ELOUI
ELOUI - Sängerin, Bassistin und Ukulele-Spielerin mit schweizer Wurzeln, ist eigentlich nach Wien gezogen um Malerei zu studieren. Nun kreiert sie, statt den Pinsel zu schwingen, malerische Klangbilder. Gut verankert in der österreichischen Musikszene (Ernesty International, Thalija, Brainmanagerz), sind ihr spätestens seit der Veröffentlichung ihres Solo-Debütalbum “Chasing Atoms” die Kritiker- als auch die Fanherzen zugeflogen. Gerhard Stöger (Falter) schreibt darüber: “Zu liebevoll arran-gierter Plicker-Plucker-Elektronik, die um stimmungsvolle Samples und allerlei analoges Instrumentarium erweitert wird, singt Eloui sanft, zurückhaltend und doch prägnant melancholische Lieder voll Intimität und Wärme, wobei ihr das kleine Kunststück gelingt, Schwer-mut ganz leichtfüßig klingen zu lassen.”
PLATOO PRÄSENTIERT:
FENSTER [d/usa] & ELOUI
28.05.2013
20 Uhr
Postgarage, 2nd Floor
Vorverkauf in allen Filialen der Steiermärkischen Sparkasse (Spark7-Ermäßigung): 10€ (9€) ///
Abendkassa: 12€
100. Platoo Montag in der Scherbe mit DAWA
Eine Gitarre, ein Cello, ein Cajon und zwei Stimmen – kurz DAWA. DAWA – das sind Laura Pudelek, Barbara Wiesinger, Norbert Kröll und John Michael Dawa. Sie machen Musik, die mal ruhig, mal rastlos, stets lebendig und energiegeladen daherkommt. Sie schaffen es, die wunderbaren, von Cello, Gitarre und Cajon getragenen Arrangements mit ihren lyrischen, oftmals kritischen, jedoch nie kopflastigen, Texten zu verbinden. Die durchdringende, soulige Stimme John Dawas und die rauchig-ergreifende Stimme Barbara Wiesingers verleihen den starken Worten ein aufregendes, unter die Haut gehendes Gewand. Gepaart mit den mal düster, mal mystischen Klängen, die Laura Pudelek mit ihrem Cello entstehen lässt und der treibenden Percussion-Arbeit Norbert Krölls wird daraus das, was DAWA in Österreich längst zu mehr als nur einem Geheimtipp hat werden lassen. In diversen Wiener Konzertlocations, wie dem rappelvollen Chelsea und dem B72, in den ehrwürdigen Hallen des Radiokulturhauses und auf Festivals wie dem Seewiesenfest haben sie sich bereits eine treue Fangemeinde erspielt. Als Vorgruppe von Milow oder The Cranberries konnten sie ihren Hörerkreis erweitern. Dass es den vier jungen MusikerInnen dabei immer um ihre Musik geht, beweist die wohnzimmerähnliche Atmosphäre, die sie immer wieder zu kreieren schaffen – ob sie nun vor 10 oder 200 Leuten spielen - sowie die immer wieder stattfindenden Outdoor-Konzerte, die sie auf verschiedenen Plätzen oder auch mal zu Fuß durch die Stadt ziehend, veranstalten.
Zitat Willi Resetarits: "Sensationell!!!"
Zitat Trost & Rat Seite (Radio Wien): "Zwei markante Stimmen, eine Gitarre, ein Cello und eine Klopfkiste - mehr bedarf es bei der jungen Akustik-Folk-Band „dawa“ nicht, um ihren Zauber zu entfalten."
Zitat Mari Lang (fm4): "...die band dawa. die machen musik die berührt."
www.dawa-official.com
www.soundcloud.com/officialdawa
www.youtube.com/user/officialDAWA
www.myspace.com/dawa
27.05.2013
PLATOO MONTAG IN DER SCHERBE
DAWA
20.45 UHR
AK: 6€
DIE SCHERBE, STOCKERGASSE 2, 8020 GRAZ
HEUTE!!! PAPER BEAT SCISSORS
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The Paper Beat Scissors live show is an intense and intimate experience – solo finger-picked laments are paired with live loops and a haunting voice that slips into the music, then darts back out to pull the listener in. January 2012 sees a European tour for Paper Beat Scissors (relocated-Brit Tim Crabtree), hot on the heels of completing recording of the debut album, produced by Mike Feuerstack (Snailhouse and Bell Orchestre) and mixed by Arcade Fire's Jeremy Gara. The last three years have seen national Canadian and European tours, national radio play on CBC and BBC for the debut EP 'Flicker', and videos made by Chris Tootell (Tim Burton's Corpse Bride) and Mitch Fillion (Southern Souls, la Blogotheque) for the Halifax-based act. Tim is also a regular collaborator with Tanya Davis, appears on her latest album Clocks and Hearts Keep Going, and produced the music for her viral video 'How to be Alone', (3.5 million views on youtube).
Pressestimmen:
"...this isn’t merely indie folk music: Paper Beat Scissors is a genuine work of effortless art."
Pop Matters
"...Tim Crabtree’s more than one to watch, he’s one to listen to, now."
Americana UK
"…potent enough for an otherworld experience."
CBC
"...a unique and glorious folk experience."
Spill Magazine
"...Tim Crabtree has such a unique sound that it’s hard to put his ambient, folk melodies into word. Cinematic in scope, [it] builds dynamic results with the most subtle, gentle touch. Each time I see Tim… on stage… I leave speechless."
Herohill
"...a captivating sound…wonderful is not enough."
Soundvat
"...it won’t be long before he has a large and devoted following. Get in on the ground floor now!" Babysue "...a beautiful work of art. If this doesn’t make it on the 2012 Polaris Prize Nominee list, there’s something wrong with that jury." Stagedoor "...you’ll be stirred for life!"
Leicester Bangs
20.05.2013
PLATOO MONTAG IN DER SCHERBE
PAPER BEAT SCISSORS [can]
20.45 UHR
AK: 6€
DIE SCHERBE, STOCKERGASSE 2, 8020 GRAZ
HEUTE!!!! SEA & AIR [d/gre]
SEΛ + ΛIR sind Daniel Benjamin (Gesang, Gitarre, Schlagzeug) und Eleni (Gesang, Cembalo, Bass, Schlagzeug). Auf dem kommerziellen Höhepunkt der Genres „Singer/Songwriter“ und „Indie-Pop“ stellt sich die Frage: Was kommt als nächstes? Eine griechische Folkloretänzerin, die als Kind heimlich singen musste und ein deutscher Komponist, der keine Noten lesen kann? Eine Cembalistin mit Flugangst und ein Gitarrist, der sich vor der Ungewissheit des Meeres fürchtet? Oder eine Bassistin, die ihr Instrument mit den Füßen spielt und ein Drummer, der am liebsten bei seiner Punkband geblieben wäre? All das ist SEΛ + ΛIR.
Nach zehn Jahren Schreiben, Aufnehmen und über 1200 Konzerten weltweit mit verschiedenen Projekten hatte das Ehepaar im Sommer 2010 ein Schlüsselerlebnis: Im Vorprogramm von Whitney Houston bekamen sie volle Arenen nur mit ihren zwei Stimmen mucksmäuschenstill und merkten, dass sie plötzlich das Ziel erreicht hatten, ein Mainstream-Publikum zu überzeugen, ohne sich zu verstellen. SEΛ + ΛIR haben einen einzigartigen aber nachvollziehbaren Stil entwickelt. Zum wichtigsten Merkmal ihrer Musik gehört nicht nur die fast übernatürliche Harmonie ihrer Stimmen. Auch die sture Idee, dass deutsches und griechisches Kulturgut ausreicht, um moderne und zeitlose Popmusik gleichermaßen zu machen. Das erstaunlich eingängige Songwriting von SEΛ + ΛIR findet immer rechtzeitig zurück zu einfachen aber eindringlichen Hymnen, wie sie in einem am Wasser wohnenden Volk wie Griechenland schon seit Jahrhunderten entstehen und mündlich weitergetragen werden.
„My Heart’s Sick Chord“ ist das erste Album der Popmusik, das auf Johann Sebastian Bachs Lieblingsinstrument, dem Cembalo, geschrieben wurde und das Debüt-Album von SEΛ + ΛIR (VÖ: 12.10.2012 durch RAR / Motor Entertainment). „My Heart’s Sick Chord“ zeigt, dass große Gefühle in Ordnung sind. Und die Kritiker loben das Album in hohen Tönen: Das Album gehört zu den schönsten, auch künstlerisch wertvollsten Platten aus deutschen Landen in diesem Jahr. Und es kann auch international mit den besten Indie-Produktionen locker mithalten.“ (stern.de). „Aus dem musikalischen und ethnischen Gemischtwarenladen entstehen erstaunlich leichte und charttaugliche Harmonien, die zum Träumen einladen“ (20 Minuten Zürich).
Live spielt jeder der beiden auf sehr artistische Weise bis zu fünf Instrumente gleichzeitig. SEΛ + ΛIR tourten unter anderem als Support von Künstlern wie Sufjan Stevens, White Stripes, Flaming Lips, José Gonzalez, The Soundtrack Of Our Lives, Sportfreunde Stiller, Woven Hand, John Grant, Villagers, P.O.D. und The Divine Comedy. Ihre Welttournee führte sie bisher durch Kanada, Schweden, Norwegen, Dänemark, Belgien, Holland, Italien, Polen, Tschechien, der Ukraine, Portugal, Frankreich, Spanien und natürlich Deutschland, die Schweiz und Österreich. Im Jahr 2012 komponierten SEΛ + ΛIR zudem die Soundtracks für zwei Spielfilme von Michael Verhoeven („Heißkalte Seele“) und den preisgekrönten „Schuld sind immer die Anderen“ von Lars-Gunnar Lotz. Ebenso traten SEΛ + ΛIR bei der renommierten ZDF Musik Show „TV NOIR“ auf. Gerade waren sie bei der Aufzeichnung der Sendung Ina’s Nacht in der ARD, die Anfang 2013 ausgestrahlt wird.
Pressestimmen:
„SEA + AIR offenbaren uns auf ihrer epischen Platte My Heart’s Sick Chord die traumwandlerischste Musik seit der Quintessenz melancholisch empfindsamen Tiefgangs namens OK Computer, Radioheads Durchbruch zur Superband 1997...ausgesprochen wunderbar“ www.zeit.de (05.11.2012)
„Es ist eine schwer fassbare Mischung, die die Eheleute rund um ihre stets dicht verwobenen Stimmen komponiert haben. Omnipräsentes Cembalo und pathetische Orchestrierung, dann wieder musicalhaft-leichter und nur flüchtig skizzierter Mainstream-Pop.“ www.sueddeutsche.de (09.11.2012 / CDs der Woche)
„Lange Rede, kurzer Sinn: Das Album "My Heart's Sick Chord" (RAR/Motor/Rough Trade) gehört zu den schönsten, auch künstlerisch wertvollsten Platten aus deutschen Landen in diesem Jahr. Und es kann auch international mit den besten Indie-Produktionen locker mithalten.“ www.stern.de (15.11.2012)
„Oft hymnische, meist eingängige, teils auch mild experimentelle Popsongs, eine herrliche stimmliche Harmonie zweier offenkundig sehr vertrauter Menschen, sehr vielschichtige, abwechslungsreiche Arrangements - das sind Sea + Air....
„um es in aller Kürze und Deutlichkeit zu sagen: »My Heart's Sick Chord« könnte sich als eines der eigenartigsten und zugleich besten (indie-)Pop-Alben erweisen, das in den letzten Jahren aus Deutschland gekommen ist“. www.RoteRaupe.de (31.10.2012)
„Trotz Harmonie und Glück gelingt mit »My Heart’s Sick Chord« ein Album, das sich nicht satt und zufrieden anfühlt, sondern zerbrechlich, sehnsüchtig. Violinen-Indie mit sphärischem Gesang, unglaublich ausgetüftelt und detailreich. »You & I« und »The Sea After A Storm« sind Song-Highlights des Träumerjahrs 2012...My Heart`s Sick Chord ist ein zauberhafter Erstling geworden“ INTRO (11/2012)
13.05.2013
PLATOO MONTAG IN DER SCHERBE
SEA & AIR [gre/d]
20.45 UHR
AK: 6€
DIE SCHERBE, STOCKERGASSE 2, 8020 GRAZ
VORVERKAUF FENSTER & ELOUI
PLATOO PRÄSENTIERT:
FENSTER [d/usa] & ELOUI
28.05.2013
20 Uhr
Postgarage, 2nd Floor
Vorverkauf ab sofort in allen Filialen der Steiermärkischen Sparkasse (Spark7-Ermäßigung): 10€ (9€) /// Abendkassa: 12€
FENSTER [d/usa]
ELOUI
SEA + AIR
28.5. Postgarage: FENSTER [d/usa]
Gegründet im Jahr 2010, kann FENSTER [d/usa] durchaus als Popband der etwas anderen Art bezeichnet werden. JJ Weihl und Jonathan Jarzyna entdeckten ihre gemeinsame Vorliebe für 1950er-Jahre Americana, Postapokalyptische Romane und verpielt-dunkle Popmusik. Rémi Letournelle stieß als Percussionist zur Band und entwickelte schnell seinen ganz eigenen Drumstil. Von Anfang an liebten es die drei gemeinsam zu touren. Ihre Shows pendelten sich sich schnell zwischen stark minimalistischen Momenten und mitreißend-lauten Improvisationen ein. Auf der Tour 2013 werden FENSTER vom Produzenten Tadklimp musikalisch verstärkt.




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